Unterschiede
der nationalen Ausführungen![]()
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Es liegen mir hier keine gesicherten Unterlagen vor, daher ist diese Aufstellung nur aus mündliche Informationen entstanden und daher ungenau und unvollständig. Wer hier mehr weiß, oder Unterlagen hat, ist eingeladen, mir die Verbesserungen zukommen zu lassen. (In den Ersatzteilkatalogen läßt sich die Länderverwendung jedes Teiles nachvollziehen – dies würde aber die Möglichkeiten dieser Seite sprengen und die meisten Leser langweilen – hier kann ich auf Wunsch nachrecherchieren) Armaturenbrett in Schwarz: Die Armaturenbretter der 3. Generation ab 1982 waren für die deutsche Version immer schwarz während sie in anderen Ländern in beige und grau verwendet wurden. Auspuffrohr
nach hinten: Für
Dänemark und Schweiz wurden,
statt des Sidepipes, Auspuffrohre bis zum Heck eingebaut. Aussenspiegel:
Bis 1966
waren werksseitig keine Aussenspiegel
montiert. Die montierten Exemplare sind Nachrüstungen. Blechhinterachse: Die R4 aus dem Werk Novo Mesto / Slowenien haben immer die Hinterachschwingarme aus Blechprofilen während in den übrigen Werken schon Schwingen aus Gusseisen eingesetzt wurden. Heizkanal: Für kältere Länder (z.B. Finnland) war der Gebläsekasten durch einen Blech-Mitteltunnel mit dem Durchlass durch den Träger unter den Sitzen verbunden, um Heizluft direkt in den hinteren Fußraum zu transportieren. Hochdach:
Die
Fourgonetten von FASA in Spanien sind zu einem
hohen Anteil mit erhöhtem Stahl-Laderaumdach ausgeliefert worden. Kennzeichenleuchte: Für die Version Deutschland wurde bis in die erste Hälfte der 70er eine spezielle Kennzeichenleuchte aus Leichtmetallguss verwendet. Klimaanlage: Für einige Exportländer (Japan?) soll es den R4 mit Klimaanlage gegeben haben. Kopfstützen
kariert: zu den
karierten Sitzen in den 80ern
waren die Kopfstützen der niederländischen Version mit dem gleichen
Stoff
bezogen. Leiterklappe
(ohne): Für
Post und andere öffentliche Einsätze
gab es die Fourgonette in Frankreich mit geschlossenem Dach ohne
Leiterklappe. Motorleistung
54PS: Die R4
hatten serienmäßig maximal 34 PS. Für
die Anden in Südamerika gab es aber auch einen 1300er/1400er mit 54PS
(In der
Ebene) Nebelschlußleuchte:
Bei der niederländischen Version war diese in den 80ern serienmäßig.
Bei der
deutschen Version liegt die Verkabelung. Nur Schalter, Kontrollampe und
Leuchte
fehlen Ovales
Schild: Das
ovale Schild im Motorraum nennt in der
zweiten Zeile ab der 3. Stelle eine dreistellige Zahl: 120 (bzw. früher
12) ist
die Version Deutschland. Häufiges Beispiel: 43 120 Querträger
vorne mit 4 zusätzlichen Löchern: Die FASA –
R4 aus Spanien haben zwischen den Stoßstangenhaltern zwei Paar Löcher
an denen
früher die Stoßstangen befestigt waren. Parkleuchten:
Die
Version für Deutschland hatte bis 1971 die
tischtennisballgroßen Parkleuchten der Caravelle – die französischen
sind
viel kleiner. Radkastenverkleidungen:
Die frühen
R4 aus yugoslawischer Produktion
hatten die hinteren Radkästen anstatt mit Gummimatten, mit einem
Teppichmaterial verkleidet. Radlaufchrom:
Die FASA
–R4 aus Spanien hatten um 1970 herum
angenietete Aluzierprofile an den Radausschnitten. Reserverad
– Sicherungshaken: Für
die deutsche Version
wurde ein zweiter gefederter Sicherheitshaken für die
Reserveradhalterung
Pflicht. Rückfahrscheinwerfer: Die Rückfahrlichter in der Hecktür waren ab Mitte der 70er in den Fahrzeugen für Schweiz und Deutschland zu finden. Rückleuchten:
Die R4 aus
Italienischer Produktion (Alfa Romeo)
hatten zu Anfang Rückleuchten ähnlich dem FIAT 500 Kombi und später die
orangene Halbkugel oben und die Rote in der Mitte.
![]() Rückleuchten
mit Chromrahmen: Diese
Rückleuchten waren nur auf
den frühen R4 mit besserer Ausstattung bis 1963 verbaut. Für die
deutsche
Version blieben sie bis 1971 im Angebot, da die Kundschaft hier mehr
Chrom
erwartete. Scheibenprüfzeichen:
Die
Prüfaufdrucke der Scheiben nennen auch den
jeweiligen, lokalen Scheibenhersteller – dies gibt Hinweise auf das
Herstelland des Fahrzeuges. Scheinwerfer
sealed beam: Für
den Nordamerikanischen Markt
wurden diese Scheinwerfer mit fest integrierter Glühwendel verwendet.
Sie haben
einen etwas größeren Durchmesser. Scheinwerferwischer:
In
Schweden wurden diese für alle Neuwagen
Pflicht, so auch für den R4 Seitenblinker:
Die R4 für
Dänemark und Italien hatten an der
Stelle der Parkleuchten Seitenblinker. In den 70er und 80er Jahren in
Rhombenform. Seitenscheiben (ohne): in den 60ern hatte die Basisversion anstatt des C-Säulenfensters eine geschlossenen Blechseitenwand. Dieses Modell wurde in Belgien bis in die 80er angeboten. Für die Französische Post gab es um 1990 noch einen Fünftürer ohne hintere Türgriffe und mit geschlossenen C-Säulen. Standlicht
im Scheinwerfer: Die
R4 mit orangenen, runden
vorderen Blinkern hatten Standlicht im Scheinwerfer (z.B. Version
Deutschland)
Bei den weissen, runden Blinkern war eine Zweifadenbirnen für Blinker
und
Standlicht vorgesehen. Stoßbügel
verchromt: Die
Export-R4 für Österreich und Dänemark
hatten Anfang der 70er die Stoßbügel, die später lackiert am GTL
verwendet
wurden in Chrom montiert. Für die niederländische Version gab es solche
auch für
den 3-Gang R4. Stoßstangenhalter
diagonal: An
den R4 für die Schweiz sind an den
vorderen Stoßstangenhaltern teilweise Diagonalstreben zur Versteifung
angeschraubt. Stoßstangenhörner
liegend: Die R4
aus argentinischer Produktion
hatten andere Stoßstangen mit waagerechten Gummipuffern. Stoßstangenkantenschutzgummis:
Die
äußeren Schnittkanten der Stoßstangen sind
bei der Version Deutschland mit Kunststoffkantenschutzschuhen versehen.
(Spitzname: Teutonengummis) Textile
Radkastenverkleidungen: Frühe
R4 aus slowenischer
Produktion hatten die hinteren Radkasten mit einem Stoffteppich bezogen
anstatt
der Gummiformmatte. |
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| ©2007 Ingo Heitel , Stuttgart, Germany | ||