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Karosserie |
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Ausbau Frontscheibe:
Bei Einscheibensicherheitsglas
kann es gelingen - bei Verbundglas geht es garantiert schief : Das
herausdrücken der Scheibe.
Man kann nur entweder Gummi oder
Scheibe retten - für letzteren Fall muß der Gummi zerschnitten werden.
Die Heckscheibe und die festen
Seitenscheiben lassen sich dagegen problemlos herausdrücken. Nachtrag:
Es gibt auch Erfolgsberichte, bei denen die Scheibe sehr vorsichtig in
kleinen Schritten unzerbrochen herausgedrückt wurde. Möglicherweise bin
ich nur zu gewalttätig ...????
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Ausbau Schiebefensterrahmen
Bei den Kunststoff-Schiebefensterrahmen Baujahr 1980-1993
ist der Ausbau sehr einfach. Nach Entfernen der Klammern unter dem
Gummiwulst ( Schrauben bei den frühen Ausführungen ) Rahmen oben
herausdrücken wie bei festen Scheiben.
Bei den R4 vor 1980 bestehen die Schiebefensterrahmen
aus vielen empfindlichen Einzelteilen die beim Ausbau gerne "zerfallen".
Obwohl jeder Restaurator an möglichen Rost heran möchte kann ich nur abraten
diese Einsätze auszubauen. In den meißten Fällen baut man nachher der
Einfachheit halber die modernen Plastikrahmen ein. Wenn es doch gelingt
sieht die Dichtmassenkante sehr nach "Bastelei" aus. Zum Lackieren der Türen
und der Rahmen reicht es, diese sauber abzukleben. Möglich und sinnvoll ist
es, die Samtschiene zu ersetzen und darunter Mike Sanders Kriechfett zu streichen.
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Tankrosette:
Um den Metalleinfüllstutzen herum ist eine Gummirosette, die durch zwei
Bolzen durch den Kotflügel geschraubt ist. Wer versucht die Muttern von
diesen Bolzen abzudrehen wird diese mit 98% Wahrscheinlickkeit
abreissen ( nur M5 ). Es hilft nur die Mutter vorsichtig anzuflexen und
abzusprengen. Wenn der Kotflügel ersetzt wereden soll - kann man
den Einfüllstutzen am Besten bei Demontiertem Kotflügel entfernen
Die mit Innensechsrundschrauben durchgeschraubten
Rosetten der späten R4 mit Plastik-Tankeinfüllstutzen sind dagegen
problemlos demontierbar.
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| Rahmen hinter Dreiecksblech:
Der Rahmen ist hinter dem Dreiecksblech zwischen vorderem Kotflügel und tür Mehrlagig.
Deshalb rostet er dort geren durch. Um diese Stelle zu reparieren
sollte man den Boden ausschnediden und nicht das Dreiecksblech
hochbiegen. Es wird nie mehr eben hinterher.
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| Neue kotflügel:
Die
R4 - Kotflügel sind als üble Roster bekannt. Das liegt hauptsächlich
daran, daß dort im schmutzbereich viele Ecken vorhanden sind, die nach
der Montage von keinem Rostschutz mehr erreicht werden. Deshalb macht
es sinn die Kotflüger von der Innenseite vor der montage mit einem
Zweikomponentenlack zu streichen ( Heizkürperpinsel ist hilfreich. )
Bei den vorderen kotflügeln ist mit Spritzlackieren nicht der
gewünschte erfolg zu erzielen. |
| Türen aushängen:
Die
R4 Türen ( bis 1981 ) sind beim R4 nur eingehängt ( wie Zimmertüren )
und nach lösen der Fangbänder einfach herauszuheben - wenn die
Scharniere gut geschmiert sind! Meißt geht es aber mehr und minder
schwer und man haut sich mit dem Scharnier eine hässliche Macke in die
Tür und Zierleiste. Deshalb den Bereich mit einem Lappen abkleben
und gegen Ende die Tür sehr vorsichtig herausheben. |
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Räder und Reifen |
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Felgentausch:
Strenggenommen nach ABE dürfen nur die Felgentypen
verwendet werden mit welchen das Fahrzeug original ausgerüstet wurde.
Was aber auf keinen Fall funktioniert sind die
klassischen Felgen mit der Halbkugel in der Mitte auf den Scheibenbremsen.
Die Felge wird durch die Schraubenköpfe der Bremsscheiben verbogen - wer
eine Solche Felge mit 6 rostigen Beulen findet - entsorgen! - Zusätzlich
können die Lüftungskiemen dieser Felgen am Bremssattel streifen. |
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Elektrik:
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Reparatur Lenkstockschalter:
Diesmal
ist bei den alten R4 ( mit Blinker rechts vom Lenkrad ) eine Reparatur
durchaus möglich - dagegen ist der Lenkstockschalter ab 1982
nicht wieder montierbar, hat man Ihn erstmal geöffnet. Der schalter ist
einfach zu klein für die Zahl der Hände, die man dazu benötigen würde.
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| Wechsel von Zündverteilerteilen:
Leider
gibt es zur allgemeinen Vewirrung über 5 verschiedene Hersteller für
den Zündverteiler, deren Modelle sich auch bei den Einzelteilen (
Kappe, Finger, Kontakt ) unterscheiden. Die Fahrgestellnummer
hilft bei der Teilebeschaffung nicht. Man muß genau nachsehen was
eingebaut ist. |
| Wechsel der Scheibenwischerposition:
Die
alten R4 hatten die Scheibenwischerruheposition links - die neueren mit
automatischem Rücklauf rechts. Um das anzupassen kann man einfach den
Arm auf dem Wischermotor um 180 Grad gedreht montieren. |
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Fahrgestell:
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Wechsel von Fahrwerksgelenkgummis:
Die
Gummigelenke in der Vorderachse verspannen sich stark, wenn die Räder
beim Anheben der Karosserie heraushängen. Daher für die Demontage und
für das Anziehnen der Schrauben muß der R4 auf den Rädern stehen.
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Wartung: |
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Filtertausch:
Leider
haben sich bei Luftfiltern über die Jahre und Lieferanten ein ganze
Anzahl von Typen angesammelt, die sich teilweise nur um wenige
Millimeter unterscheiden. Daher muß man beim Austausch das Gehäuse und
den alten Filter mit dem Neuteil vergleichen. Aber Vorsicht -
möglicherweise hat schon beim einem vorigen Wartungsintervall sich ein
falscher Einsatz eingeschlichen. Fahrgestellnummern helfen bei der
Teilebeschaffung nichts - erst recht, wenn der Motor schon mal
gewechselt wurde.
Beim Ölfilter gibt es nur zwei Typen bis 1970 - 1984 mit Zollgewinde ( ca 19 mm ) und ab 1984 mit metrischen M20 x 1,5 Gewinde.
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